Motorrad Touren Hunsrück
  Hunsruecktour_2017
 

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Tour Bericht 15.Hunsrücktour 2017

  Es war das 4te Juni Wochenende 2017 und viele Teilnehmer waren schon morgens oder sogar noch früher angereist.

Die Teilnehmer kamen aus den Norden, Süden, Osten und Westen von Deutschland sowie aus dem Elsass in Frankreich.
Eigentlich wollte auch noch ein Pärchen aus Dänemark dabei sein, welches aber leider aus familiären Gründen absagen musste.
 Vor der Tour stärkte sich der Eine oder Andere vor mit einer Gulasch oder Tomatensuppe.

Die 7 Gruppen wurden duch die erfahrenen Tourguides 
Manfred, Detlef, Herbert, Axel, Sigi, Walter und Eberhard angeführt.
Diesmal waren insgesammt 47 Motorräder und 67 Personen am Start.

Um 14:00 startete dann die erste Gruppe zur Vortour (154.3 km) bei strahlendem Sonnenschein und 28 Grad. Die letzte und 7 Gruppen verließ dann den Hangar um 14:35.

Die Vortour führte an der Mosel vorbei bis nach Beilstein wo es von nun ab swingend auf die Hunsrückhöhen ging um sich dann wieder wagemutig bei Bruttig Fankel Richtung Mosel herunter zu serpentinieren,

(hier ein Link zum Lifeerlebnis allerdings Berg hoch Eberhard hinter Sigi)

gepaart von einmaligen Aussichten über die Weinreben ins Moseltal. Bei nächster Gelegenheit in Beilstein führte die Route dann wieder hoch in den Hunsrück, wo wir dann auf den Höhen die wunderschöne Fernsicht genießen konnten.
Danach ging es durch ein kleines Seitental Richtig Zell an der Mosel und weiter über eine alte Stahlfachwerksbrücke bei Bullay über die Mosel Richtung Eifel .





In der Oberscheidweiler Mühle gab es dann lecker Kaffee und Kuchen.



 

Nach gut einer Stunde ging es dann wieder weiter Richtung Tourhotel, hierbei blieben wir auf der Eifelseite um uns auch dort mal ein Bild von den wunderschönen Panoramen und Kurven zu machen.
Tja und dann kam die Abzweigung runter nach Pommern an der Mosel. Oh je Straße gesperrt, was nun ?

Tja das handhabte jeder Tourguide anders, mache fuhren durch die Baustelle und testeten die Offroadtauglichkeit auf Schotter inclusive der Geschicklichkeitspassage um den Bagger herum, andere wiederum improvisierten und fuhren geradeaus weiter und nahmen die nächste Abfahrt zur Mosel Richtung Tankstelle in Brodenbach. Dort wurden die Moppets wieder vollgetankt um startklar zu sein für die Haupttour am Samstag.

Am Hotel angekommen mussten wir feststellen das neue Gäste angekommen waren mit insgesammt 11 Trikes, die die Parksituation auf dem Hauptparkplatz zum Challenge werden ließen.
Halt wie beim Supermarktparkplatz keiner hat Lust weit zu laufen und alles Kreuz und Quer.

Abends beim Beäugen der Dreiräder musste ich feststellen das da wohl irgendjemand, der leider aus beruflichen Gründen nicht dabei sein konnte ihre Spione ausgesendet hat, denn da stand hinten zu lesen :
Früher hatten Hexen Besen heute fahren sie Trike !!!

 

Abends, nach dem Abendbuffet wurde lange draußen in den Hüttchen geredet, denn entweder hatte man sich ja schon lang nicht mehr gesehen oder es gab neue Gesichter und es gab viel zu reden.

Tja die Nacht auf Samstag war kurz, zumal ich auch irgendwie auch noch um halb fünf morgens von einem Geräusch geweckt wurde.
Also raus auf den Balkon und nochmals hingehört und siehe da, es waren Wildschweine, die da lustig im Hang hinter dem Hotel rum grunzten.

Samstag morgen 7:30 öffnete das Frühstücksbuffet und so nach und nach kamen alle, was auch gut so war, denn um 9:00 startet die erste Gruppe zur Haupttour (282 km).
Kurz vor dem Start kam dann auch noch ein alter Bekannter FJR Tourer, der leider kein Zimmer mehr bekommen hatte und klaro haben wir den mitgenommen zur Tour.

So nun schallte da bekannte „wrooom“ der Motoren in 5 Minutenabständen durch den Hof des Mosellandhotel Waldeck´s bis um 9:35 die letzte Gruppe startete.

Auf dem ersten Teilabschnit ging es an der Mosel entlang bis Traben Trabach und dann rauf über eine mit Serpentinen gespickte Strecke in den Hunsrück dann wieder runter in der selben Manier zur Mosel. Ab hier ging es dann, leider über einen längeren Streckenabschnitt an der Mosel entlang, da in den letzten Wochen sehr viele Strecken um Beuren herum gesperrt wurden, war hier eine Umplanung kurz vor der Tour nötig . In Alf ging es hoch über eine schöne langezogene Kurvenpassage und dann weiter über kleine Nebenstrassen wieder runter nach Traben Trabach. Dort durch das Brückentor



weiter bis nach Wolf, einem kleinen idyllischen Moselörtchen, wo wir dann unsere erste Pause bei der Brasserie „Alte Moselfähre“ machten.

Nach einem Stündchen Aufenthalt, gestärkt mit allerlei Kaffeeleckereien und Schorlen ging es weiter zum nächsten Highlight der Tour, die uns Einblicke und Überblicke über den Moselhochübergang inclusive wunderschöner Panoramen gewährte.

 Als weiteres Highlight folgte dann die Abfahrt durch die Piesporter Weinberge.

 Endlich am Bauerncafe Hunlsteiner Hof, idyllisch gelegen in einem romantischen Seitental der Dhron, angekommen gab es leckere Sachen die die Teilnehmer am Tag zuvor sich ausgesucht hatten

  

         tja auch der Kuh sollte es hier gut gehen Parkplatz vorm Kuhstall 

Gestärkt ging es nun auf einem nicht enden wollenden Kurvengeschlängel auf schmalen Sträßchen durch den Hochwald und den Soonwald nach Königsau,
um dort im Kellenbach  die Kurvenwedelkür zu performen und dann weiter nach Simmern zu Bergschlösschen, wo schon so leckere Sachen wie Cup Danmark und allerlei Kuchen und Kaffee gab.



Da die Temperaturen mittlerweile wieder die 29 Grad erreichten, beschlossen einige Gruppen entweder direkt zum Tourhotel zu fahren oder das Auslassen der Berg und Tal Bahn um Boppard herum,
schade aber nachvollziehbar. 
So gegen 17:30 war die letzte Gruppe wieder im Hotel und so gegen 19:00 gab es Abendbuffet. Zwischendurch wurde sich natürlich nach dem „Ankommenbierchen“ noch geduscht.
Tja zu erzählen gab es danach noch jede Menge, wie von Baggerarmdurchfahrten, Wildwechsel am Tag, von einem E-Bike Fahrer der sein Bike nicht im Griff hatte usw.

 Zu späterer Zeit, es war schon dunkel wurde dann Nicole zu einer Spritztour von einem der Trikefahrer eingeladen.
Wau gehen die Dinger ab. Natürlich ließ sich dann auch der Philippe nicht lumpen und zeigte so einer Trikesozia was alles geht mit einer FJR.

Auf jeden Fall schien es beiden einen riesig Spass gemacht zu haben, denn sowohl die Trikefahrerin als auch Nicole stand nach dem Ausritt das Grinsen im Gesicht.

 Und dann kam der Sonntag und alles vorbei. Nach dem Frühstück verabschiedeten sich alle wieder voneinander und fuhren heim.
Ein starkes Team !

Tja . Wer hat an der Uhr gedreht …..nun heißt es warten bis 2019

                                      

 

 





 
  @ef  
 
Motorradtouren im Hunsrück und vielen anderen Regionen